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2000 Watt und mehr...  
Geschrieben von bobons am Sonntag, 01. September 2002

Sonstiges Es gibt leider viel zu viele "Hersteller" die Ihre meist sehr günstigen Endstufen mit enormen Leistungsangaben anpreisen und zu viele Anfänger die darauf reinfallen.Dabei muss viel echte Leistung gar nicht teuer sein...
Wenn man sich anschaut was z.B. in Auktionen alles an Endstufen angeboten wird,fängt man an sich zu fragen warum es Endstufen für 1000 € gibt die nicht mehr Leistung liefern als eine für 119,- inkl. Versand.Der Trick ist der gleiche wie bei PC-Lautsprechern,die Leistungsangaben sind alles andere als realistisch gewählt um gerade Neulinge anzulocken.Genauso wie ein PC-Speaker angeblich 500 Watt aus seinem sowieso unterdimensionierten Steckernetzgerät verspricht,werden bei CarHiFi-Endstufen Leistungen von 4x500 Watt und mehr auf einer DIN A4 grossen Fläche versprochen.Nicht dass es nicht grundsätzlich möglich wäre,Bang&Olufsen stellt 1000 Watt-Digitalverstärkermodule her die etwa 150x150 mm gross sind.Dann kostet aber alleine der Verstärkerzug (OHNE Netzteil,OHNE Weiche) ca. 500 €.Ein Open-Frame-Spannungswandler (aus der Industrie),der aus 12 VDC eine symmetrische Betriebsspannung von +-48V DC mit maximal 150 W wandelt,kostet ca. 150 €.Sicher,in normalen Endstufen sind die Kosten für die Stromversorgung durch Massenproduktion in Taiwan geringer,aber so stark kann man den Preis nicht drücken.

Wenn jemand neu im Bereich CarHiFi ist kann man ihm oder ihr nur raten sich nach Markengeräten umzuschauen.Hier gibt es natürlich auch riesige unterschiede,nicht zuletzt dadurch dass viele namhafte Hersteller es den Bauernfängern nachmachen und bei ihren günstigen Produktlinien auch nur das Gehäuse anfertigen und den Rest ebenfalls in Fernost kaufen.Man sollte mal darauf achten wie viele Verstärker die gleichen Weichenzüge oder Anschlüsse besitzen(deshalb am Anfang Hersteller in Anführungszeichen)

Man darf auch nicht nur auf die Ausgangsleistung schauen,hier lohnt sich ein Blick in gängige Zeitschriften (Car&HiFi,Autohifi),denn die schrauben oft die Gehäuse auf und man kann sich auch vom Innenleben einen Eindruck machen,viele Endstufentransistoren z.B. können für einen hohen Dämpfungsfaktor und damit optimale Kontrolle über die angeschlossenen LSP's sorgen.Dabei spielt auch wieder die Qualität der Transistoren usw. eine grosse Rolle,Sanken ist z.B. ein "guter Name" im Transistorbau (Meine Heimendstufe liefert mit 2 Sanken SA...+SC... pro Kanal 150 W an 1 Ohm,mehr gibt das Netzteil nicht her).

Und man kann auch für wenig Geld enorme Leistung erhalten:Wenn man sich eine günstige Markenendstufe gekauft hat und nach einer Weile merkt dass die Leistung einfach zu gering ist,kann man sich noch eine kaufen und dann die Kanäle brücken.Eine Impulse SD 500 für 200 € z.B. liefert 2x150 W oder 1x400 W an 4 Ohm.Die 2x150 W sind eigentlich schon mehr als genug,aber wie viele Leute können schon behaupten dass sie ihr Frontsystem mit 2 Monoblöcken a 400 W RMS befeuern?Und das Ganze für ca. 400 €?Das war nur ein Beispiel,es gibt viele günstige Markenendstufen (Axton,Carpower,Signat,gebrauchte Edelendstufen) mit denen sich so etwas anrichten lässt.Bleibt nur noch zu sagen,aufs Gehör aufpassen und abschalten wenn es raucht!

    Lieber 20 Hifonics-Watts als 1000 No-Name-Watts!

2000 Watt und mehr...

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