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Selbstbau von Subwoofergehäusen  
Geschrieben von bobons am Freitag, 13. September 2002

Einbau Der Selbstbau von Gehäusen für Chassis ist gerade im CarHiFi-Bereich eine sehr sinnvolle Sache,da man durch Einpassen eines Gehäuses in den Kofferraum viel mehr Freiheiten hat als beim Kauf eines Fertigprodukts.Man kann das Gehäuse besonders platzsparend oder auch besonders gross aufbauen,je nach Geschmack oder Bedürfnissen.
Hier hat man natürlich auch die Möglichkeit mehrere Chassis in ein Gehäuse zu verbauen,wo hingegen 2 oder mehr Fertigsubwoofer nebeneinenander irgendwie nach "Notlösung" aussehen.
Nachdem man den Kofferraum an der Stelle,an der man den Sub platzieren will ausgemessen hat,sollte man das Gehäuse zumindest skizzieren,um sich über die Grösse und die notwendigen Holzzuschnitte einen Überblick zu verschaffen.Danach ist das Erstellen einer Einkaufsliste sinnvoll,auf der alles vom Anschlussterminal bis zur letzten Schraube notiert ist.Die Holzzuschnitte in den meisten Baumärkten sind relativ genau (Ungenauigkeit <0,8 mm),wenn es noch präziser sein soll geht man am besten zu einem Schreiner.
Als Zubehör sind Schraubzwingen,die das Gehäuse fixieren bis der Leim abbindet,unentbehrlich,es ist kein Fehler diese eine Nummer grösser zu kaufen als man benötigt (der nächste Einbau kommt bestimmt).Weiterhin sollte man zumindest über einen kräftigen Akkubohrer und eine Stichsäge für die Ausschnitte des Chassis,des Anschlussterminals sowie eventuell des Reflexrohrs verfügen.Als Anschlüsse sind Terminals von Emphaser oder Neutrik Speakon die erste Wahl,die Speakon-Anschlüsse mit Stecker+Buchse,die es von einigen Herstellern zu kaufen gibt sind hoffnungslos überteuert (~40 ?),man sollte sie lieber im Internet oder beim Lautsprecherhändler für ca. 14 ? kaufen.Die Fälschungen sind noch günstiger und am fehlenden "Neutrik Speakon"-Schriftzug zu erkennen.
Als erstes nach dem Holzeinkauf sollte man die Ausschnitte aussägen.Für die Chassisbefestigung sind Einschlagmuttern ratsam,die nach dem Bohren der Löcher für das Chassis (welches man als Schablone zum Anzeichnen der Löcher benutzt) von hinten in die Schallwand eingeschlagen werden.Man kann natürlich auch Spaxschrauben benutzen,dann sollte man allerdings das Chassis nicht mehr als 3 mal ein und ausbauen,da die Schrauben nicht mehr optimal ins Holz fassen.Bei Benutzung von Einschlagmuttern sind Inbus-Schrauben die optisch optimale Lösung.Für Reflexrohre oder Terminals reichen meistens Spaxschrauben.Damit die Platten beim Zusammendrücken mit den Schraubzwingen nicht auf dem Leim hin- und herrutschen können,sollten kleine Nägel an der Stelle an der 2 Platten zusammentreffen,eingeschlagen werden.Die anspruchsvollere Lösung,bei der man sich die Schraubzwingen fast (nur fast) sparen kann,besteht darin,die Platten anzufügen,etwa alle 10 cm mit einem 3,5 mm Loch zu versehen und dann 4mm Spaxschrauben einzudrehen.Das soll kein Ersatz für das Verleimen sein sondern nur eine kleine Hilfe zum Fixieren der Platten.
Versteifungen innerhalb des Gehäuses sind grundsätzlich sinnvoll,sie sorgen für eine grössere Präzision indem sie das Mitschwingen der Gehäusewände verringern.Versteifungen können in Form von kleinen Brettchen an den Wänden oder als Versteifungsrahmen,welche gleichzeitig Boden,Wände und Decke des Gehäuses abstützen,ausgeführt werden.Sinnvoll ist auch das Anbringen von Bitumenmatten oder sonstigen dämmenden Materialien (Bleischrotmatten,Fliesen,Weichfaserplatten etc.) an den Gehäusewänden.Hier sollte man die Volumenabnahme bei der Planung des Gehäuses einkalkulieren,in der Regel machen aber ca. 10 Prozent nicht sehr viel aus,bei Gehäusen < 30 Liter sollte man es schon berücksichtigen.Filz (an den Wänden)und Dämpfungswatte (locker im Gehäuse verteilt) sorgen sogar für eine geringfügige Volumenzunahme,bei geschlossenen Gehäusen ist Dämpfungswatte immer sinnvoll,bei Bassreflexgehäusen sollte der Bereich um das Reflexrohr weiträumig frei davon bleiben.
Die Materialstärke ist einem selbst überlassen,allerdings sollte eine Stärke von 16 mm bei MDF nicht unterschritten werden.Nach oben hin ist alles offen,bis hin zu komplett aus einem Holzblock gefrästen Gehäusen mit Wandstärken von teilweise 75 mm...Ja,man kann es auch übertreiben,obwohl als Faustregel gilt:Ein Gehäuse kann nie stabil genug sein.

Selbstbau von Subwoofergehäusen

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